Rotationsprogramm

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Verlaufsprogramm von zufälligen zu bestimmten Ordnungen auf der Basis der Rotation (Programmebene 1). Elementarzeichen ist die Grundform der Arbeit Thema und Variationen I, „Rost“, von 1960. Eine zweite Programmebene bildet die Farbe, bestehend aus einem Repertoire von neun Farben des Spektrums nach dem Schema Blau-Grün-Rot mit den entsprechenden Sekundärfarben. Das Elementarzeichen erhält durch Farbfilterung jeweils eine der neun Farben des Repertoires. Der Rotation fällt die Aufgabe der Formgebung des Verlaufs von einer determinierten zu einer zufallsbestimmten Ordnung auf der Bildebene nach Algorithmen zu. Auch das unterschiedliche Kolorit des Einzelbildes ergibt sich daraus. Ergebnis ist eine Bildtafel im Format 130 x 175 cm, die in sechs Spalten und acht Reihen 48 Farb-Unikate, je 18 x 18 cm, zeigt. Eine zweite Bildtafel, 40 x 130 cm, enthält das Elementarzeichen als Objekt sowie die Beschreibung des gesamten Programms.

Erstausstellung: Wege zur Computerkunst. Kunsthalle Bielefeld, Juni-Juli 1971. Erstpublikation: Gottfried Jäger: Ästhetische Aspekte der Fotografie I: Zufall als Programm, Der gelenkte Zufall, in: Color, Foto-Journal (Starnberg), Heft 3, 1972, S. 35-37.



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