Verliebt bis zur Schmerzgrenze

Lesefest „Lit.Love“ setzt auf rosa Luftballons und Emanzipation

Erschienen: Süddeutsche Zeitung (Literatur)

Lucinda Riley im Gespräch mit Günter Keil auf der Lit.Love

München Auch wenn man am Wochenende nichts ahnend das Verlagsgebäude von Random House betreten haben sollte, kann man in etwa abschätzen, in welch einer Veranstaltung man da gelandet ist. Die Geländer sind mit rosa Herzchen-Luftballons verziert, an den Wänden steht in dicken Lettern „Love“, und die Toiletten sind nicht nur mit Büchern über das Schlussmachen ausgestattet, sondern einheitlich zum Frauenbereich erklärt. Es ist wieder „Lit.love“ in München: Zum zweiten Mal haben neun Verlage eine Reihe von Autorinnen eingeladen, ihre Büchertische aufgestockt, rosa Bändchen verteilt und die Türen für ein fast ausschließlich weibliches Publikum geöffnet.

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