Schreiben in Zeiten von Twitter

Salman Rushdie beim Literaturfest München

Erschienen: SZ

Salman Rushdie ©Amrei-Marie

Die erste Frage an diesem Abend gilt seinem Twitter-Account. Er hat ihn am Morgen abgeschaltet. „Ich hatte das Gefühl, in einem Raum mit vielen anderen zu sein, die mich nicht mehr amüsiert haben“, erklärt Salman Rushdie. Und das erinnert ihn gleich an eine Anekdote über den Raum, in dem er sitzt: die Große Aula der LMU. Als er hier 1982 „Mitternachtskinder“ gelesen habe, sei eine Frau doch glatt ohnmächtig geworden. „Das hat mich schon stolz gemacht – hängt die Latte für den heutigen Abend aber auch recht hoch.“ Weiterlesen