Yaa Gyasi – Heimkehren

KURZKRITIK                              ★★★★☆

Erschienen: Stern 7.9.2017, S.112

Dieser Debütroman kommt zur richtigen Zeit. In „Heimkehren“ porträtiert die gebürtige Ghanaerin Yaa Gyasi zwei Familien, die seit der britischen Kolonialherrschaft an der Goldküste von Westafrika bin in die amerikanische Gegenwart hinein kämpfen müssen: gegen Unterdrückung, für eine Identität und eine Heimat. Das Buch erzählt die Geschichte der Sklaverei in poetischen Happen. Und liegt am Ende umso schwerer im Magen – denn die rassistische Gewalt dauert an.

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